Der Solarspeicher



In den letzten Jahren stieg die Nachfrage nach Speichern für die gewonnene Solarenergie stetig an. Das belegen unter anderem die Antragszahlen an die KfW für das Speicherförderprogramm. Die Gründe liegen auf der Hand: Durch die sinkende Einspeisevergütung für den Solarstrom und die gleichzeitig sinkenden Kosten für dessen Erzeugung ist es für Betreiber privater Photovoltaik Anlagen inzwischen günstiger, ihren Solarstrom selbst zu verbrauchen. Hierfür benötigen sie einen Photovoltaik Speicher, um den Strom auch nachts und bei schwacher Sonneneinstrahlung nutzen zu können. Die nötigen Solarspeicher werden gleichzeitig immer günstiger in der Anschaffung, zudem gibt es eine Förderung der KfW.

Förderung der KfW für Photovoltaik Speicher


Die KfW fördert über ihren Kredit Nr. 275 “Erneuerbare Energien - Speicher” die Anschaffung eines Solarakkus. Im Sommer 2017 beträgt hierfür der effektive Jahreszins 1,1 %, die Förderung können Privatpersonen, Unternehmen, Freiberufler und gemeinnützige Organisationen nutzen. Sie gilt für Batteriespeicher zusammen mit einer Photovoltaik-Anlage und auch für die Nachrüstung mit einem Speicher. Zum Kredit gibt es einen attraktiven Tilgungszuschuss, die Zinsbindung kann bis zu 20 Jahren gelten. Aktuell erhalten Antragsteller 16 % Zuschuss, ab dem 01.10.2017 ändern sich die Konditionen. Dann sind es bis zum 31.12.17 noch 13 % Zuschuss, ab dem 01.01.2018 schließlich 10 % bis zum Ende des Programms am 31.12.2018. Die Förderung besteht aus den beiden Teilen des zinsgünstigen Kredits und eines Tilgungszuschusses des BMWi (Bundesministerium für Wirtschaft und-Energie). Die Nachrüstung wird gefördert, wenn die Photovoltaik-Anlage ab dem 01.01.2013 in Betrieb genommen wurde. Gefördert werden Photovoltaik Speicher für Anlagen bis 30 kWp in Deutschland, die mindestens fünf Jahre betrieben werden. Die Mindestlaufzeit des Kredits beträgt generell zwei Jahre. Es werden bis zu 100 % der Investitionskosten ausgezahlt.

Technologie der Solarspeicher


Die meisten Photovoltaikanlagen sind (noch) ans Netz gekoppelt und benötigen nicht unbedingt eine Batterie. Wenn Eigenheimbesitzer oder Gewerbetreibende hingegen eine Inselanlage betreiben, deren Ziel oft die absolute Autarkie ist, funktioniert das nur mit einem leistungsfähigen Solarakku. Doch selbst für netzgekoppelte Photovoltaikanlagen werden Speicherlösungen immer interessanter. Das liegt wie oben beschrieben an der gesunkenen Einspeisevergütung. Passende Photovoltaik Speicher steigern den Eigenverbrauch auf mehr als 60 Prozent, das hat das ISE (Fraunhofer-Institut Solare Energiesysteme) ermittelt. Darüber hinaus fangen die Solarakkus Leistungsspitzen auf, die es gerade beim Solarstrom immer wieder gibt. Die im Jahr 2017 eingesetzten Akkus basieren auf Blei oder Lithium-Ionen. Letztere sind die modernere, aber auch noch teurere Lösung. Wichtig ist bei der Planung einer Anlage deren Dimension: Wenn die PV-Anlage im Inselbetrieb laufen soll, muss der Speicher imstande sein, bis zu fünf Tage Strom für das gesamte Haus zu liefern.

Solarspeicher: gegenwärtige Preise und Ausblick


Für ein durchschnittliches Eigenheim von 120 - 130 m² Wohnfläche, in welchem vier Personen leben, sollte der Photovoltaik Speicher rund 7 - 8 kW leisten, um den Eigenverbrauch bis auf 70 % steigern zu können. Solche Speicher kosten aktuell rund 6.000 bis 7.000 Euro. Wer auf 100 % Eigenverbrauch setzt, benötigt eine etwas größere PV-Anlage und dementsprechend einen größeren Speicher um 10.000 Euro Anschaffungskosten. Das sind die Preise im Sommer 2017. Diese werden zweifellos sinken. Der Preistrend zeigt bei Lithium-Ionen-Akkus, die inzwischen über 90 % aller verwendeten Batterien ausmachen, steil nach unten. Zwischen 2010 und 2016 sanken die Preise um 72 %, doch das ist noch nicht das Ende der technischen Entwicklung. Bis 2022 rechnen Experten mit einem nochmaligen Preisverfall um rund 40 % von Mitte 2017 an gerechnet. Das stellt Interessenten vor die schwierige Entscheidung, ob sie den Akku, der immerhin viele Jahre halten soll, sofort oder erst in zwei bis vier Jahren anschaffen. Für diese Entscheidung spielen mehrere andere Faktoren eine Rolle. Zunächst einmal könnte ein Eigenheimbesitzer anhand der aktuellen Strompreise die Ersparnis durch selbst gewonnenen Solarstrom mit dem Kostenvorteil bei noch weiter sinkenden Akkupreisen vergleichen. Jedoch auch das Innovations- und Umweltargument zählt: Eigentlich sollten moderne Eigenheimbesitzer und Gewerbetreibende lieber heute als morgen auf grüne Energie umsteigen. Diesen Schritt hat bislang wohl noch niemand bereut.



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Climate Change and Global Warming

With television commercials for hybrid vehicles, and constant news coverage on global warming, it seems our awareness of climate change is growing. And the sudden increase in hurricanes, tornadoes, and winter storms leaves little doubt that human activity has affected the Earth’s atmosphere. But despite our growing awareness of global warming, there is still a great deal of misunderstanding surrounding climate change.

Everyone has heard the term, "greenhouse gases", but what exactly does this term mean? This term refers to certain atmospheric gases, such as carbon dioxide, methane, tropospheric ozone, and chlorofluorocarbons, which trap the sun’s heat and energy within the Earth’s atmosphere. Normally, when energy from the sun strikes the Earth’s surface, a large portion of this energy is radiated back into space. But greenhouse gases effectively trap this excess energy and reflect it back to Earth (1).

But this is not necessarily a bad thing. Greenhouse gases are one of the qualities which make Earth habitable for life; without them, Earth would become an arctic wasteland. But an excess of these greenhouse gases can cause global warming and changes in Earth’s climate. According to the EPA website for climate change, it is an "unequivocal" fact that humans have caused an increase in the global levels of greenhouse gases. It is also a fact that the average temperature on Earth has risen 1 to 1.7 °F from 1906 to 2005 (2).

However, keep in mind that the Earth has experienced multiple climate changes in its history. Although the average global temperature is higher than it has been in thousands of years, the Earth’s temperature has been much higher in the distant past, long before humans began burning fossil fuels. The question then becomes: to what extent are we causing global warming? As the EPA’s website points out, it is very likely that human activity is causing global warming; however, it is not known with absolute certainty to what extent we are contributing to global warming (2).

However, it is certain that our current energy program is not sustainable. The supply of non-renewable fossil fuels such as coal and gasoline are not infinite. What are needed are sources of renewable energy, such as wind, solar, hydrogen, hydropower, and geothermal energy. These forms of renewable energy are also good sources of clean energy, meaning they do not produce greenhouse gases. Only by replacing fossil fuels with renewable forms of clean energy can we stem the tide of global warming (3).



Sources:
(1) www.epa.gov/climatechange/science/recentac.html
(2) www.epa.gov/climatechange/science/stateofknowledge.html
(3) www.nrel.gov/learning/re_basics.html


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